What good is an idea if it remains an idea? Try. Experiment. Iterate. Fail. Try again. Change the world. – Simon Sinek

Innovation als Schlagwort der digitalen Transformation wird heutzutage als DIE Kernkompetenz eines Unternehmens gehandelt. Neue Wege gehen, ausprobieren, scheitern und es erneut versuchen sind dabei die Kernelemente von innovativem Arbeiten.

Eine einheitliche Definition von Innovation ist dabei nicht zu finden, da Innovation immer vor dem Hintergrund des Anwendungsbereichs zu sehen ist. In der Wirtschaft wird beispielsweise eine technische Innovation als

Realisierung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem, besonders die Einführung eines neuen Produkts oder die Anwendung eines neuen Verfahrens“

gesehen.

Innovation fördern

Doch wie soll man Innovation im Unternehmen fördern und die Innovationsfähigkeit der Kollegen steigern? Wie kann ich als Unternehmen meine Innovationskultur etablieren, um so auch nachhaltig einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen?

Dazu gibt es in der Literatur sehr verschiedene und vielseitige Ansätze. Ellen Drost von der California State University entwickelte beispielsweise ein Modell, das Innovationsfähigkeit mess- und analysierbar macht und dabei die Faktoren einer Entrepreneurial Culture untersucht. Henning Breuer von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin etabliert ein Modell, das Unternehmenswerte in den Mittelpunkt der Innovationskultur stellt.

Eine Gemeinsamkeit findet sich jedoch bei den meisten Modellen: Der Kernpunkt, dass das Management eines Unternehmens in Zukunft deutlich mehr Fokus auf die Entwicklung einer innovationsfördernden Kultur legen sollte.

Innovationskultur bei Inreal

Für mich ist es sehr wichtig, das Bewusstsein zu schaffen, dass die Teammitglieder DIE wichtigste Ideenquelle überhaupt sind. Wer ist sonst so nahe an den Prozessen, Produkten oder Kunden, kennt diese am besten und kann damit auch die größten Innovations- und Verbesserungspotentiale aufdecken?

Die gelebte Unternehmenskultur spielt dabei, auch meiner Meinung nach, für ein innovatives Unternehmen eine enorme Rolle. Wir bei Inreal haben uns deswegen auf die Fahnen geschrieben, eine Kultur zu schaffen, die eben diesen Raum für Innovation schafft und den Kollegen die Möglichkeit bietet, innovativ zu arbeiten und eigene Ideen einzubringen.

Wie genau wir das versuchen?

Zum einen legen wir großen Wert auf das Miteinander und die enge persönliche Bindung und den Austausch zwischen den einzelnen Kollegen hier bei Inreal. Dadurch, dass die Kollegen mit ihrem Wissen und Ideen nicht in Silos verharren, sondern in den aktiven, abteilungsübergreifenden Austausch gehen, fördern wir innovatives Arbeiten und das Entstehen neuer Ideen. Kollegen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen und Altersgruppen sollen sich vernetzen und austauschen.

Um das engere Zusammenarbeiten zu ermöglichen, veranstalten wir so beispielsweise mindestens zwei Mal im Monat ein Lunchroulette, bei dem alle aus unserem Team in bereichsübergreifenden Dreiergruppen auf Kosten der Firma Essen gehen. Dadurch lernen sie sich besser kennen und wissen auch, woran die Kollegen in anderen Bereichen aktuell arbeiten.

Außerdem haben wir ihm Rahmen unserer Kick-Off Veranstaltung zu Beginn des Jahres Workshopteams gebildet, die jeweils ein Innovationsthema über den Kick-Off hinaus bearbeiten und nun in den kommenden 2 Monaten umsetzen werden. Dabei geht es beispielsweise um die Entwicklung eines neuen Workflows für unser neues Produkt: den Online-Konfigurator. Auch die Beschäftigung mit den jüngsten Entwicklungen des Echtzeit Ray-Tracing und den Nutzungsmöglichkeiten hier bei Inreal stehen bei einer Gruppe an.

Hier bin ich immer wieder von neuem begeistert, welche Experten wir doch in den verschiedenen Bereichen bei Inreal vereinen, und welche spannenden Ideen entstehen, wenn so viele schlaue und kreative Köpfe zusammenkommen.

Toll ist, dass wir durch unsere sehr offene Ideen- und Feedbackkultur häufig unseren Status Quo hinterfragen, und es den Kollegen auch nicht an Mut und Hartnäckigkeit fehlt, um manchmal auch kontroverse Ideen und Ansätze an- und durch zu bringen. Anstatt „Das haben wir schon immer so gemacht“, findet man hier eher die Aussage „Lasst uns das mal so probieren!“

Wir profitieren von dieser Einstellung und Herangehensweise auf viele Weise: Unsere Produktentwicklung ist und bleibt am Puls der Zeit, einzelne Bereiche können effizienter arbeiten und das ganze Unternehmen zeigt sich dynamisch und lernfähig. Und es entsteht – was ich persönlich super finde –eine enorme Motivation dadurch, gemeinsam etwas Neues zu erschaffen.