ENORME ERWEITERUNG DES HORIZONTS

Im März 2019 eröffnet nach knapp vier Jahren Planungs- und Bauzeit das größte Science Center Deutschlands: die experimenta auf der Heilbronner Kraneninsel. Schon vor Baubeginn kam ein von Inreal aufgebautes virtuelles Abbild des Gebäudes zum Einsatz. Auf virtuellen Rundgängen konnten Planungen überprüft und Abstimmungsprozesse in der Entscheidungsphase beschleunigt werden.

  • „Die virtuelle Begehung von Inreal hat ungemein dabei geholfen, die Vorstellungskraft aller Projektbeteiligten zu unterstützen, sie schnell auf einem gemeinsamen Stand zu bringen und im Anschluss sichere Entscheidungen zu ermöglichen.“

    Robert Rathke
    Robert Rathke Schwarz Campus Service GmbH & Co. KG

Bereits seit 2009 vermittelt die experimenta auf der Insel am Neckaruferpark mitten im Stadtzentrum in Heilbronn auf einzigartige Weise naturwissenschaftliche und technische Themenfelder. Im März 2019 wird sie nun nach knapp vier Jahren Planungs- und Bauzeit deutlich erweitert ihre Pforten öffnen. „Mit rund 25.000 Quadratmetern Fläche ist die neue experimenta dann das größte Science Center Deutschlands“, erklärt Robert Rathke, der das Projekt für die Schwarz Real Estate GmbH & Co. KG betreut.

Komplexes Bauvorhaben erlebbar gemacht

Der Neubau ist von ungewöhnlichen Formen, viel Stahl und großzügigen Glasflächen geprägt, die unterstreichen, dass sich im Gebäude alles um das Zeigen und Erleben dreht. Erkundet wird es über eine prägnante Raum-Spirale, die sich vom Vorplatz durch fünf Etagen bis zum Dach zieht und die immer wieder mit neuen Ein- und Ausblicken überrascht. Ein Highlight ist der Science Dome, eine weltweit einzigartige Kombination aus Planetarium und Theater mit drehbarem Auditorium. Unter einem 700 Quadratmeter großen 360 Grad-Kuppelscreen wird der Weltraum für bis zu 150 Zuschauern virtuell in 3D erlebbar gemacht.

„Schon in der Planungsphase wollten wir auch das Gebäude an sich erlebbar machen“, führt Robert Rathke aus. „Denn die Darstellung eines solch komplexen Bauvorhabens durch virtuelle Räume unterstützt alle Beteiligten in ihrer Entscheidungsfindung maßgeblich.“ Ein virtuell begehbares Modell des Gebäudes sollte helfen: „Wir waren davon überzeugt, dass uns eine virtuelle Begehung, bei der man sich das Gebäude schon vor dem Baubeginn aus allen Blickwinkeln ansehen kann, weiterhelfen würde“, betont Rathke. Mit der Umsetzung beauftragt wurde die Inreal Technologies GmbH in Karlsruhe. Die Virtual Reality-Experten bauten eine fotorealistische 3D-Simulation des Gebäudes auf und visualisierten dabei den Außenbereich sowie den Innenbereich mit leeren Ausstellungsräumen sowie den Science Dome und die Sternwarte in stilisierter Form.

Erwartungen übertroffen

Mit dem Ergebnis ist Robert Rathke sehr zufrieden: „Die virtuelle Begehung von Inreal hat ungemein dabei geholfen, alle Projektbeteiligten schnell auf einem gemeinsamen Stand zu bringen und im Anschluss sichere Entscheidungen zu ermöglichen.“ Bei der Nutzung der virtuellen Rundgänge hat sich für Rathke und sein Team sogar ein weiterer Anwendungsfall herauskristallisiert: Sie überprüften schon in der Planungsphase Konzepte aus dem Bereich Facility Management. „Gemeinsam mit Dienstleistern haben wir zum Beispiel die Umsetzbarkeit geplanter Reinigungsprozesse überdacht, unter anderem die Zugänglichkeit bestimmter Bereiche für das Reinigungspersonal. Das hat uns wertvolle Hinweise gebracht und aufgezeigt, was wir noch berücksichtigen müssen.“

Nicht nur aufgrund dieser positiven Effekte der Nutzung der virtuellen Begehungen fällt das Fazit von Robert Rathke so gut aus. Auch die durchgehend begeisterten Rückmeldungen aller Beteiligten tragen dazu bei. „Keiner hatte davor ein mit einer virtuellen Begehung eines Gebäudes vergleichbares Medium gesehen. Das ist eine enorme Erweiterung des Horizonts und eine tolle Hilfestellung beim Begreifen und vollständigen Erfassen eines Gebäudes vor Baubeginn.“

  • „Alle Beteiligten waren begeistert. Keiner hatte davor ein mit einer virtuellen Begehung eines Gebäudes vergleichbares Medium gesehen. Das ist eine enorme Erweiterung des Horizonts und eine tolle Hilfestellung beim Begreifen und vollständigen Erfassen eines Gebäudes vor Baubeginn.“

    Robert Rathke
    Robert Rathke Schwarz Campus Service GmbH & Co. KG

Bildergalerie*: Enorme Erweiterung des Horizonts

* Copyright aller Bilder experimenta gGmbH

Über die experimenta

Die experimenta, die neue Wissens- und Erlebniswelt auf der Insel am Neckaruferpark mitten im Stadtzentrum von Heilbronn, ist das größte Science Center Deutschlands. In den vier Themenwelten laden über 270 interaktive Exponate im Ausstellungsbereich zum Erforschen und Mitmachen ein. Und in vier außergewöhnlichen gläsernen Studios heißt es zudem: kreativ sein und Neues gestalten.

Das Bestandsgebäude verfügt künftig über neun hochwertige Labore mit einem vielfältigen Kursangebot für Schulklassen und Kindergartengruppen sowie über ein Schülerforschungszentrum und einen Maker Space für junge innovative Macher und ein Forum mit Aktuellem aus Wissenschaft und Forschung.
Ein Highlight der neuen experimenta ist der Science Dome mit einem 700 Quadratmeter großen 360°-Kuppelscreen sowie einem drehbaren Zuschauerraum. Diese einzigartige Kombination von Theater und Planetarium wird mit Laser- und Experimentalshows, Wissenschaftstheater und 3D-Shows begeistern. In der Sternwarte können sich die Besucher zudem auf ein faszinierendes Beobachtungsprogramm freuen.

Seit Jahresbeginn 2018 gibt es vielfältige Angebote auf dem 105 m langen Laborschiff „MS experimenta“ – ein einzigartiges schwimmendes Science Center mit zwei großen Laborräumen und einer Aktionsfläche, das mit einer Klang-, einer Forscher- und einer Autowerkstatt Spannendes zum Mitmachen bietet. Das Science Center ist eine Einrichtung der Dieter Schwarz Stiftung und wird von dieser gefördert.

>> weitere Informationen über die experimenta