Das 1×1 der Digitalisierung in der Immobilienbranche:
Open Source

Was verbirgt sich hinter Open Source Software?

Der englische Begriff „Open Source“ bedeutet wörtlich „offene Quelle“. Open Source Software sind Programme mit einem öffentlich einsehbaren, nutzbaren und veränderbaren Quelltext, deren Nutzung gewöhnlich kostenlos ist.

Im Unterschied zu einer Public Domain Software ist die Einräumung entsprechender Nutzungsrechte jedoch vielfach an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Zu noch größeren Überschneidungen kommt es zwischen Open Source Software (OSS) und Freier Software. Hier liegt der Hauptunterschied in der Sichtweise: Die Bezeichnung Freie Software betont die Vorteile für den Nutzer sowie den sozialen, politischen und ethischen Aspekt. Dahingegen steht bei OSS der praktische Nutzen von frei verfügbarer und in Zusammenarbeit entwickelter Software für die Allgemeinheit im Vordergrund. Zu jener zählen neben dem Nutzer ebenfalls viele Firmen.

Open Source in Unternehmen

Open Source Software (OSS) in der Immobilienbranche

Auch in der Immobilienbranche existieren bereits vielfältige OSS-Anwendungen, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner bis mittelgroßer Makler und Immobilienunternehmen abgestimmt sind. Zu diesen zählt beispielsweise das ImmoTool von OpenEstate oder die Software OpenMakler.

Die OSS OpenEstate umfasst eine vollwertige Datenbank sowie zusätzliche Programmmodule zur Verwaltung von Adressen, Terminen und Aufgaben in einem Kalender. Sämtliche bisher im Programmumfang enthaltenen Funktionen sind komplett kostenfrei. Allerdings behält sich das Unternehmen die Möglichkeit vor, in Zukunft auch optionale kostenpflichtige Zusatzmodule anzubieten.

Ebenfalls komplett kostenfrei ist die OSS OpenMakler. Diese ermöglicht unter anderem eine problemfreie Übertragung sämtlicher Objektdaten zu den bekannten Immobilienportalen Immobilienscout24, Immonet und Immowelt.

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