Wofür steht NFC?

Die Abkürzung steht für „Near Field Communication“, also eine Kommunikation über kurze Entfernungen. Dabei handelt es sich um einen auf RFID-Technik basierenden internationalen Standard zum kontaktlosen Datenaustausch per Funk. Damit eine Datenübertragung stattfinden kann, sind die beiden Geräte in einem Abstand von lediglich wenigen Zentimetern zu halten. Das macht diese Übertragungstechnik äußerst abhörsicher.

Somit verwundert es nicht, dass eine der ersten prominenten Anwendungen dieser „Nahfeldkommunikation“ im bargeldlosen Bezahlen besteht. So bieten erste Supermärkte, eine Bezahlung von kleineren Beträgen per NFC an. Da die meisten neueren Android-Smartphones bereits mit dieser Funktechnik ausgestattet sind, ermöglicht diese Technik ebenfalls den Datenaustausch zwischen zwei Smartphones oder Tablets.

NFC Smartphones

NFC in der Immobilienbranche

Auch in der Immobilienbranche erlaubt diese Technik zahlreiche interessante neue Anwendungen. So hat das Berliner Unternehmen Hirschmann Brand Content für Nutzer von NFC-fähigen Smartphones das Tool NFC Building entwickelt. Dieses kann Immobilienunternehmen von der ersten Objektbesichtigung bis hin zum Facility Management unterstützen:

Das Tool ermöglicht den Abruf von Daten zu Immobilien per Text, Bild und Video. Bei einer Objektbegehung stehen dem Makler sämtliche notwendigen Dokumente, wie Grundrisse und Gebäudeinformationen, zur Hand. Darüber hinaus können bereits vor Ort Mieter- und Käuferprofile erstellt werden. Späteren Mietern können alle wichtigen Informationen, wie Notfall-Rufnummern, in stets aktueller Form zur Verfügung gestellt werden. Im Schadensfall erfolgt die Meldung mobil direkt an den zuständigen Mitarbeiter. Im Rahmen des Facility Managements können technische Informationen oder Daten zum Verbrauch direkt vor Ort abgerufen werden und Handwerker erledigte Arbeiten in Echtzeit melden.

Aktuell werden zudem ebenfalls bereits weitere neue Anwendungsmöglichkeiten der NFC-Technik für das Smart Home erschlossen.

NFC Türschloss