Das 1×1 der Digitalisierung in der Immobilienbranche:
Indoor Mapping

Was ist Indoor Mapping?

Der Begriff „Indoor Mapping“ bezeichnet das Kartografieren von Innenräumen mithilfe neuster digitaler Technologie. Einer der Pioniere dieser neuen Entwicklung ist das US-Unternehmen Google. Dieses führt mit dem Indoor Mapping die bereits mit Google Maps und Google Street View begonnene bildliche Totalerfassung der Welt jetzt mit Indoor-Karten von Gebäuden, wie Flughäfen, Shopping-Centern und Hotels, fort. Seit 2014 kartografiert das Unternehmen aus dem Silicon Valley das Innere einer Vielzahl solcher Gebäude mit einer Genauigkeit von 5 cm. Hierbei erfolgt die bildliche Innenraumerfassung mithilfe von Laserscannern und 3D-Kameras.

Innenraum-Kartografie mit Präzision

Auch deutsche Unternehmen mischen längst an vorderster Front bei der digitalen Innenraumerfassung mit. Mithilfe eines Trolleys lassen sich die Innenräume selbst großer Gebäude, wie Lagerhallen oder Museen, in Form von Punktwolken mit einer Auflösung von 5 mm erfassen. Aus diesen Punktwolken können später beispielsweise hochauflösende digital begehbare Raummodelle errechnet werden.

 

Das Potenzial der Technik für die Immobilienbranche

Indoor Mapping ist eine so neue Technologie, dass selbst an ihr direkt beteiligte Innovatoren noch nicht im vollen Umfang abschätzen können, welche neuen Möglichkeiten die Innenraum-Kartografie im Detail eröffnet. Aber schon jetzt zeichnen sich für die Immobilienwirtschaft handfeste Vorteile für die Bereiche Projektentwicklung und Facility Management ab. So kann mithilfe von Indoor Mapping die Baudokumentation effizienter gestaltet werden. Zudem ermöglicht Indoor Mapping deutliche Einsparungen bei den Bauleitungskosten. Diese neue Technologie bietet zudem die Möglichkeit von sehr genauen chronologischen Bestandsaufnahmen von Baumängeln.

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