Das 1×1 der Digitalisierung in der Immobilienbranche:
Data Warehouse

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Data Warehouse?

Der Begriff Data Warehouse (DW oder DWH) bezeichnet eine zentrale Sammlung der Daten eines Unternehmens, deren Inhalt aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen wird, um diese Daten zur Analyse und zur Hilfe bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen dauerhaft zu speichern.

 

Die Erstellung eines Data Warehouse orientiert sich an zwei Leitgedanken:

Zum einen dient ein Data Warehouse dazu, mittels der Integration von Daten aus heterogenen Quellen eine bessere Übersicht der Quelldaten zu erlangen, damit diese übergreifend ausgewertet werden können.

Der zweite Hauptaspekt besteht in der Trennung der gesamten Datenbestände eines Unternehmens in die Daten, die für das operative Geschäft benötigt werden und diejenigen im Data Warehouse. Letztere werden dauerhaft gespeichert, um das Berichtswesen, die Entscheidungsfindung, die Geschäftsanalyse und das Controlling sowie die Unternehmensführung zu unterstützen.

Data Warehouse Architektur

Über den Sinn des Einsatzes eines DW in der Immobilienbranche

Auch in der Immobilienbranche werden Kundendaten auf vielfältige Weise verwendet. Zu den Möglichkeiten zählen die Gewinnung, Betreuung und Bindung der Kunden sowie die Analyse der Kundenbedürfnisse. All diese Bereiche können durch eine zentrale Speicherung der Kundendaten im Data Warehouse, auf welche die unterschiedlichen Abteilungen eines Immobilienunternehmens zugreifen können, unterstützt werden.

Um mittels der Verwendung der im DW gespeicherten Kundendaten einen tatsächlichen Mehrwert für das Marketing, die Unternehmensstrategie sowie weitere Unternehmensbereiche generieren zu können, müssen die Daten zunächst mithilfe geeigneter Werkzeuge analysiert werden. An dieser Stelle kommen Analysemethoden, wie das Data Mining zum Einsatz, die ebenso klassische Signifikanztests wie auch integrierte KI-Methoden umfassen.

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